Das heutige Neandertal war früher eine enge Schlucht. Durch den Kalkabbau erhielt es
sein heutiges Gesicht. Weltruhm erlangte das Tal mit dem Fund der Knochen des Neandertalers in der
Feldhofer Grotte.
Seit damals hat sich das Neandertal zu einem naturschutzwürdigen Bachtal mit zum Teil seltenen Tier- und Pflanzenarten entwickelt.
Inmitten des Naturschutzgebietes liegt das Wildgehege. Es existiert bereits seit 1935. Früher wurden hier viele verschiedene
Tierarten gehalten, unter ihnen Damwild und Elche. Heutzutage gibt es auf den 23 Hektar noch drei Tierarten zu sehen:
die Wisente, die Tarpane und die Auerochsen. Die abwechslungsreiche Landschaft mit Hoch- und Talwiesen,
bewaldeten Hängen und dem kleinen Fluss Düssel machen das Wildgehege zu einem der schönsten
seiner Art.
Das Neandertal ist aufgrund der historischen Bedeutung, der ursprünglichen Natur und wegen der urigen Wildtiere ein geschätztes Naherholungsgebiet,
dessen schön angelegte Wanderwege zahlreiche Besucher anziehen. Der Rundweg rund um das Eiszeitliche
Wildgehege ist besonders beliebt. In etwa 60 bis 80 Minuten lässt sich das Gehege bequem umwandern, wobei immer wieder Bänke zum Ausruhen
und Beobachten der Tiere einladen.
Gegründet wurde das Wildgehege durch den privaten Naturschutzverein Neandertal e.V.
Unterhalten wird es seit vielen Jahren mit Unterstützung durch den Verein überwiegend durch den Zweckverband Neandertal, eine öffentliche Körperschaft
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