Nuk

Ein kleiner Pechvogel ist das erste in diesem Jahr geborene Auerochsenkalb: Der kleine Stier war Anfang Januar nach der Geburt einen Hang hinunergestürzt
und mit dem Kopf unter den Zaun geraten. Da er nicht aufstehen und trinken konnte, war er bereits sehr geschwächt und unterkühlt, als er vom Hegepersonal gefunden und befreit wurde.

Trotz Ermunterung seiner Mutter Nuschi, einer erfahrenen Mutterkuh, kam er nicht mehr auf die Beine. Glück im Unglück für das Kalb: Bei den Hegemeistern hat es ein vorläufiges neues Zuhause
gefunden und wird nun mit der Flasche aufgezogen.

Der kleine Nuk ist jetzt über drei Wochen alt und topfit. Seine Spielkameraden sind allerdings Pferde und Hunde, bis er irgendwann wieder in eine Rinderherde integriert werden kann.
Die anderen drei im Januar geborenen Auerochsenkälber sind übrigens wohlauf.
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